Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?

Das Ziel jeder osteopathischen Behandlung ist immer ein Mobilitätsgewinn, das heißt ein Wiedererlangen der natürlichen Bewegung. Jede Behandlung beginnt daher zunächst damit, dass sich der Therapeut einen Eindruck von der Beweglichkeit des Pferdes verschafft durch Beobachten und Ertasten der Gelenks- und Gewebsqualität. Nicht die Form eines Gelenks hat sein Augenmerk, sondern dessen Mobilität. Nach der gründlichen Bestandsaufnahme entscheidet der Therapeut, welche Techniken er anwendet bzw. welche Strukturen er behandelt.

Nach einer Behandlung braucht das Pferd mindestens 48 Stunden zur Erholung. Es sollte in dieser Zeit nicht geritten werden, sich aber frei bewegen können. Auf keinen Fall darf es in diesem Zeitraum angebunden in der Box stehen.

In seltenen Fällen ist es möglich, dass eine einzelne Behandlung zur Lösung des Problems nicht ausreicht. Dann ist es sinnvoll, einen weiteren Behandlungstermin nach ca. 2 - 4 Wochen zu vereinbaren.

Zu erwähnen bleibt noch ein anderer, verwandter Umstand: Wenn die Vorhand des Pferdes nicht weit greift oder die Hinterhand nicht weit genug "untertritt" wird das Problem meist beim Pferd gesucht. Der Reiter kann jedoch auch z.B. seine Wirbelsäulenprobleme auf sein Pferd projizieren und somit kann die Harmonie zwischen Pferd und Reiter gestört sein.

Preise:

Osteopathische Ganzbehandlung: 130,- Euro